Imma Mack |
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Mit Wirkung vom 1. März 2007 führen wir den Namen Imma-Mack-Realschule. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus genehmigte den Antrag auf die von Schulleitung und Schulforum vorgeschlagene Namensänderung. Doch wer war Imma Mack eigentlich? |
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Imma Mack, die hilfsbereite Ordensschwester
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Imma Mack erblickte am 10. Februar 1924 als Josefa Mack in Möckenlohe bei Eichstätt das Licht der Welt. Sie wurde 1940 Kandidatin der Armen Schulschwestern in München und arbeitete seit 1942 als Helferin im Kinderheim des Ordens in Freising. Als sie 1944 im Konzentrationslager Dachau Pflanzen abholen sollte, sah sie das Grauen und Elend der Häftlinge und entschloss zu handeln statt zuzusehen. Zwischen Mai 1944 und April 1945 brachte sie regelmäßig Lebensmittel und Medikamente ins KZ. Im Sommer radelte sie, im Winter zog sie einen Schlitten zehn Kilometer hinter sich her. |
Imma Mack 1944 |
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Auszeichnungen
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Wegen ihres mutigen persönlichen Einsatzes in der Zeit des Nationalsozialismus wurde Schwester Imma Mack mehrfach geehrt. Bundespräsident Horst Köhler verlieh ihr das Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber hatte sie bei der Übergabe der Auszeichnung als "Vorbild für Jugend und Gesellschaft" gewürdigt. 1986 war sie mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt worden. Da unter den Häftlingen viele Franzonsen waren, ernannte sie die Republik Frankreich im Dezember 2004 zur Ritterin der Ehrenlegion, die höchste Auszeichnung, die Frankreich zu vergeben hat. |
Imma Mack mit dem Bundesverdienstkreuz |
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Namenspatronin
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Imma Macks Mut und ihre Zivilcourage sollen Vorbild für unsere Schüler sein. Als ehemalige Realschullehrerin war sie unserer Schulart immer eng verbunden. |
Imma Mack im Alter von 80 Jahren |
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